4. Karawane
Kap Verden

Die 4. Oase: Die Insel Santiago der Kap Verden
17.-27. November 2015


Der Hintergrund für diese Ortswahl war ein allgemeines Atemholen vor der großen Herausforderung Korea der nächsten Karawane und nach der wunderbaren Oase Wüste 2014.

Der Ort war wiederum ganz und gar einheimisch geführt, extravagant in seiner Lage in der Mitte einer winzigen Insel auf dem höchsten Berg in 800 m Höhe. Dort führt der Ehemann der kapverdischen Landwirtschaftsministerin eine luxuriöse Berghütte, die von den Kap Verdenern aus der Hauptstadt am Wochenende sehr gern frequentiert wird.

Diese freundliche und leicht angeraute Oase soll uns die Möglichkeit des Aus- und Aufatmens geben, eine Erholungspause zwischen den extravaganten Oasen Jamaika und der Wüste im Oman und einer künftigen weiteren fordernden Oase. Orte, an denen sich Ashtangis in geschützter Umgebung, mit allem Nötigen versorgt, konzentriert ihren Übungen widmen können.

Ashtanga – Berg – Strand weiß – Berg – Ashtanga – Strand schwarz – Berg – Philosophie – Sanskrit … so in etwa sah das Programm aus….

Wir sind glücklich, solche SchülerInnen zu haben, die langjährig durch alle Auf- und Abwellen mit uns den Ashtangayogaweg gegangen sind und so schnell abgreifen können, was gelehrt wird, und die selbst aufs Positivste zur Lehre beitragen.

Berg African Style

Ereignisreich war diese Oase, herausfordernd und angreifend. Die für kapverdische Luxushütten hervorragend ausgestatteten Zimmer erschienen uns zunächst nicht schön genug, es gab ein wenig Furcht vor Schimmel, der dort aber jedes Jahr aufs Neue auftaucht, es gab ein wenig Furcht vor zu viel gesundem Essen und das Wetter sagte ‚mal „superschön“, ‚mal „oh, kühl!“ –

Und es gab ein paar Sorgen um Angehörige und einen spektakulären Ausflug in ein Krankenhaus mit einer Propellermaschine……..und viele Schrecken bei manchem Neuzugang in der Karawane. – Doch insgesamt war der Inseltrip für Ashtanga spektakulär. Die Körperarbeit wurde zu einer sorgfältigen, bewussten Gefühlssache, die Philosophie ging in die Politik, das Essen ins Dampfgegarte und der Manager und die Küchencrew trauten sich immer mehr, uns ihre afrikanischen Wurzeln zu zeigen.